Youtube: Härteres Durchgreifen gegen Hass und Lügen

Youtube
Empfehlungsstopp oder Löschung bei Hass und Unwahrheiten

Bild Quelle: YouTube, Google

von Antonio FunesYouTube wird bei Videos strenger gegen diskriminierenden Hass und Hetze sowie gegen nachweisbare Lügen, zum Beispiel bestimmte Verschwörungstheorien, vorgehen. Entsprechende Videos werden künftig noch häufiger gelöscht, ebenso wird die Weiterempfehlungsfunktion bestimmte Videos ausklammern. Auch das Leugnen des Holocaust, was in Deutschland, aber nicht in den USA verboten ist, fällt darunter.


YouTube wird in Zukunft noch mehr unternehmen, um gegen Videos vorzugehen, in denen Hass und Hetze oder nachweisliche Unwahrheiten verbreitet werden. YouTube wird je nachdem, um welchen Fall es geht, für das entsprechende Video die Weiterempfehlungsfunktion aussetzen oder gar das Video löschen. Ebenso kann die Monetarisierung durch Werbung erschwert werden – Letzteres war schon vorher der Fall, es wird aber nun strenger gehandhabt. Wie auch unsere Kollegen der PC Games Hardware berichten, geht es bei den Videos, auf die die Maßnahmen abzielen, unter anderem um Diskriminierungen wegen Alter, Rasse, Geschlecht und weiteren Eigenschaften, die Personen oder Personengruppen betreffen können.

Ebenso wird YouTube neben Hass und Hetze auch gegen das Verbreiten von Unwahrheiten zu Themen vorgehen, die gut dokumentiert sind, so dass man die Unwahrheiten widerlegen kann. Kurz gesagt: Verschwörungstheorien, vor allem mit eindeutig widerlegbaren Fakten, werden es künftig schwerer haben. Auch Holocaust-Leugner sind im Visier von YouTube – in Deutschland ist das Leugnen des Holocaust ohnehin strafbark und somit untersagt; in vielen Ländern wie den USA fällt dies aber unter die Meinungsfreiheit und ist rein rechtlich gesehen nicht verboten. Natürlich dürfte YouTube von einigen Gruppierungen nun Gegenwind bekommen. Schließlich sind beispielsweise die Anhänger gewisser Verschwörungstheorien oft dermaßen von ihrer Meinung überzeugt, dass sie das Vorgehen von YouTube mindestens für ungerechtfertigt halten.

Abzuwarten bleibt aber, ob YouTube bei der Auswahl der betroffenen Videos eine – neutral gesehen – korrekte Trefferquote hat. Denn so klar wie manch Fall sein mag: es gibt auch viele Videos, die eine Grauzone darstellen. Ebenso könnten, wenn Software zur Erkennung genutzt wird, Videos fälschlicherweise ins Visier geraten. Man denke beispielsweise an Satire oder auch Videos, die Verschwörungstheorien thematisieren, um eben diese zu widerlegen, oder an Filme, in denen Diskriminierung ein Teil der Geschichte ist, die erzählt wird.

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